Atomfall

Atomfall: Survival-Horror im Herzen der britischen Postapokalypse

Open World Survival

Stell dir vor, das idyllische Nordengland der 1950er Jahre wäre nicht durch den Wiederaufbau nach dem Krieg, sondern durch eine nukleare Katastrophe geprägt worden. Kein strahlender amerikanischer „Fallout“-Vibe, sondern neblige Moore, rostige Telefonzellen und das beklemmende Gefühl britischer Isolation. Das ist die Welt von Atomfall.

Die Story: Wenn die Idylle zum Albtraum wird

Fünf Jahre nach einer fiktiven Nuklearkatastrophe im Norden Englands – inspiriert vom realen Windscale-Brand von 1957 – erwachst du in einer Quarantänezone, die von der Außenwelt abgeschnitten ist. Doch dies ist kein gewöhnliches Ödland.

In der malerischen, aber tödlichen Landschaft von Cumbria triffst du auf eine Gesellschaft, die in den Wahnsinn abgedriftet ist. Während das Militär (die „Protocol“) die Ordnung mit eisener Faust aufrechtzuerhalten versucht, lauern in den Wäldern mysteriöse Kulte und deformierte Kreaturen. Als Spieler musst du herausfinden, was damals wirklich geschah. Wer trägt die Schuld? Und vor allem: Wem kannst du in einer Welt vertrauen, in der Teebeutel wertvoller sind als Gold?


Die wichtigsten Features von Atomfall

Atomfall mischt klassische Survival-Elemente mit einer dichten Detektiv-Story und knallharter Action. Hier sind die Highlights:

1. Eine einzigartige Open World

Vergiss staubige Wüsten. Die Spielwelt bietet dichte Wälder, sanfte Hügel und typisch britische Dörfer, die durch die Katastrophe verzerrt wurden. Die Atmosphäre ist „Folk-Horror“ pur – denk an Filme wie The Wicker Man trifft auf Stalker.

2. Survival & Crafting

Ressourcen sind extrem knapp. Du musst Nahrung finden, medizinische Vorräte verwalten und deine Ausrüstung ständig verbessern. Das Crafting-System ist intuitiv, zwingt dich aber zu harten Entscheidungen: Baust du eine bessere Nahkampfwaffe oder sparst du die Materialien für Munition?

3. Taktische Kämpfe

Die Kämpfe sind wuchtig und gefährlich. Ob mit dem Bogen aus dem Hinterhalt, mit der Pistole in der Not oder mit einer modifizierten Keule im Nahkampf – jeder Treffer zählt. Die KI agiert unberechenbar, was jeden Hinterhalt in den Mooren zu einer Zerreißprobe macht.

4. Ermittlung statt nur Action

Du bist nicht nur ein Überlebender, sondern auch ein Detektiv. Um in der Story voranzukommen, musst du Dokumente lesen, NPCs befragen und Hinweise kombinieren. Das Spiel gibt dir keine klaren Questmarker für alles – du musst mitdenken.


Atomfall vs. Fallout: Wo liegen die Unterschiede?

Obwohl der Name Ähnlichkeiten suggeriert, ist das Spielgefühl ein völlig anderes:

  • Setting: Statt 50er-Jahre-USA-Futurismus gibt es britisches Nachkriegs-Flair.
  • Tonfall: Atomfall ist düsterer, mysteriöser und stärker im Folk-Horror verwurzelt.
  • Gameplay: Der Fokus liegt stärker auf Survival und dem Lösen von Rätseln innerhalb der Spielwelt.

Wann erscheint Atomfall? Der Release ist für das Jahr 2025 geplant.

Auf welchen Plattformen kann ich das Spiel spielen? Atomfall erscheint für PC (Steam, Epic Games Store), PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S und Xbox One. Besonders gut für Abonnenten: Es wird ab Tag 1 im Xbox Game Pass verfügbar sein.

Ist Atomfall ein reines Singleplayer-Spiel? Ja, der Fokus liegt voll und ganz auf einer packenden Einzelspieler-Erfahrung mit einer starken narrativen Kampagne.

Wer ist der Entwickler? Das Spiel wird von Rebellion entwickelt, den Machern der bekannten Sniper Elite– und Zombie Army-Reihen.

Gibt es verschiedene Enden? Deine Entscheidungen beim Erkunden und im Umgang mit den verschiedenen Fraktionen (wie der Protocol-Armee) werden den Ausgang deiner Geschichte maßgeblich beeinflussen.


Fazit: Ein Muss für Survival-Fans

Atomfall verspricht, das Survival-Genre durch seine einzigartige britische Note und die dichte Atmosphäre aufzumischen. Es ist mehr als nur ein „britisches Fallout“ – es ist ein psychologischer Trip durch ein vergessenes England.

Rebellion nutzt für Atomfall eine optimierte Version ihrer hauseigenen Asura-Engine (bekannt aus Sniper Elite 5). Das Spiel sieht fantastisch aus, ist aber glücklicherweise recht gut skaliert.

Systemanforderungen (Schätzwerte basierend auf aktuellen Benchmarks)

KomponenteMindestanforderungen (1080p / Low)Empfohlen (1080p/1440p / High)
BetriebssystemWindows 10/11 (64-Bit)Windows 11 (64-Bit)
Prozessor (CPU)Intel Core i5-6400 / AMD Ryzen 5 1600Intel Core i7-10700K / AMD Ryzen 7 5800X
Arbeitsspeicher8 GB RAM16 GB RAM
Grafikkarte (GPU)Nvidia GTX 1060 / Radeon RX 580Nvidia RTX 3070 / Radeon RX 6800
Speicherplatzca. 50 GB (SSD dringend empfohlen)50 GB NVMe SSD

Pro-Tipp: Wenn du eine RTX-Karte besitzt, aktiviere unbedingt DLSS. In den nebligen Mooren von Cumbria hilft das ungemein, die Bildrate stabil zu halten, ohne dass die dichte Atmosphäre verloren geht.


In Atomfall ist Crafting kein optionaler Zeitvertreib, sondern überlebenswichtig. Da Munition seltener ist als ein sonniger Tag in England, musst du kreativ werden.

1. Die Werkbank (Workbench)

Überall in der Quarantänezone findest du versteckte Werkbänke. Hier kannst du:

  • Waffen modifizieren: Verpasse deinem Schlagstock Stacheldraht oder füge deinem Jagdgewehr ein improvisiertes Visier hinzu.
  • Reparaturen: Waffen nutzen sich ab! Ein zerbrochenes Rohr nützt dir gegen einen „Protocol“-Soldaten wenig.

2. Improvisierte Hilfsmittel

Du kannst viele Gegenstände direkt aus deinem Inventar herstellen, sofern du die Blaupausen gefunden hast:

  • Heilung: Mische Kräuter und medizinischen Alkohol zu Verbänden.
  • Ablenkung: Leere Flaschen und Wecker sind perfekt, um patrouillierende Wachen in die Irre zu führen.
  • Fallen: Da du oft in der Unterzahl bist, sind Stolperdrähte und Minen deine besten Freunde.

3. Das „Scavenging“-Prinzip

Jeder Mülleimer, jeder rostige Kofferraum und jedes verlassene Cottage kann wertvolle Bauteile enthalten.

  • Metallschrott für Bolzen und Klingen.
  • Chemikalien für Brandbomben.
  • Stoffreste für Filter und Kleidungsschutz gegen die Strahlung.

Mein Fazit zum Gameplay-Loop

Der Reiz von Atomfall liegt in der Vorbereitung. Wer ohne Plan und mit fast leerem Magazin in ein Dorf rennt, wird nicht lange überleben. Das Crafting fühlt sich „schmutzig“ und real an – man merkt jedem Gegenstand an, dass er aus Trümmern zusammengeschustert wurde.

Die Quarantänezone verzeiht keine Fehler. Damit du nicht schon in der ersten Nacht den Löffel abgibst, beachte diese goldenen Regeln:

1. Sei kein Held (Schleichen ist Pflicht)

Zu Beginn bist du extrem schwach. Ein direkter Kampf gegen zwei „Protocol“-Soldaten endet meist tödlich. Nutze das hohe Gras und die Ruinen. Beobachte Patrouillenwege und schalte Gegner einzeln lautlos aus. Dein Messer ist am Anfang wertvoller als jede Schusswaffe.

2. Priorisiere sauberes Wasser und Nahrung

Die Strahlung ist in Atomfall tückisch. Konsumiere niemals ungeprüfte Vorräte aus verstrahlten Gebieten, es sei denn, du hast die passenden Filter oder Medikamente. Suche in Kellern von Cottages nach versiegelten Konserven – sie sind dein Ticket zum nächsten Morgen.

3. Sammle jede Blaupause

Dein Charakter kann anfangs fast nichts herstellen. Blaupausen (Blueprints) liegen oft in gut bewachten Lagern oder versteckt in Werkstätten. Ohne die Blaupause für „Verbesserte Verbände“ oder „Armbrustbolzen“ wirst du im Mid-Game massive Probleme bekommen.

4. Sprich mit jedem (friedlichen) NPC

Das Spiel ist ein Detektiv-RPG. Viele Informationen über Abkürzungen, versteckte Loot-Caches oder die Schwachstellen von Bossen erhältst du nur durch Dialoge. Achte auf Nuancen – manche Bewohner lügen dich an, um dich in eine Falle zu locken!

5. Verwalte dein Inventar streng

Dein Rucksack ist klein. Es ist verlockend, jeden rostigen Nagel mitzunehmen, aber Priorität haben immer:

  • Medizinische Vorräte
  • Munition / Pfeile
  • Seltene Elektronikbauteile Lass schweren Schrott liegen, wenn du ihn nicht sofort für ein Upgrade an einer nahen Werkbank brauchst.

Abschließendes Wort der Redaktion

Atomfall ist kein Spiel, das man „mal eben schnell“ durchspielt. Es belohnt Geduld, Neugier und vorsichtiges Vorgehen. Wer die Atmosphäre des ländlichen Englands aufsaugt und die Warnungen der Einheimischen ernst nimmt, wird eines der intensivsten Survival-Erlebnisse des Jahres 2025 finden.

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