Russian Fishing 4

Russian Fishing 4: Der ultimative Guide zur realistischsten Angelsimulation

AngelSimulation Games Übersicht Kostenlos

Wer auf der Suche nach einer authentischen Angelsimulation ist, kommt an Russian Fishing 4 (RF4) nicht vorbei. Es ist kein klassisches Arcade-Spiel, bei dem man im Sekundentakt Fische aus dem Wasser zieht. RF4 ist eine hochkomplexe Simulation mit RPG-Elementen, die Geduld, Taktik und technisches Verständnis erfordert.

In diesem Artikel erfährst du alles über die Spielmechaniken, die besten Gewässer für den Start und wie du dein Equipment optimal abstimmst.

Was macht Russian Fishing 4 so besonders?

Im Gegensatz zu anderen Angelspielen setzt RF4 auf eine offene Welt und eine dynamische Fisch-KI. Die Fische wandern: Ein Spot, der heute noch „brennt“, kann morgen völlig leer sein. Das Wetter, die Wassertemperatur und die Tageszeit beeinflussen das Beißverhalten massiv.

Die Kernfeatures im Überblick:

  • Über 17 einzigartige Gewässer: Vom beschaulichen Moskitosee bis zum rauen Nordmeer.
  • Über 160 Fischarten: Jede Art hat spezifische Vorlieben für Köder und Tageszeiten.
  • Realistisches Equipment-System: Tausende von Kombinationen aus Ruten, Rollen, Schnüren und Haken.
  • Handwerk & Skill-System: Du kannst Köder selbst herstellen, Futter mischen und deine Fähigkeiten in verschiedenen Angelarten (Posen-, Grund- oder Spinnfischen) leveln.

Der perfekte Start: Tipps für Anfänger

Aller Anfang ist schwer, besonders in RF4. Du startest am Moskitosee oder am Windenbach. Dein wichtigstes Ziel zu Beginn: Silber verdienen.

1. Das Setup richtig abstimmen

Ein häufiger Fehler ist eine falsch gewählte Schnur. Merke dir die goldene Regel:

Die Tragkraft der Schnur sollte immer unter der Tragkraft der Rute liegen. Bricht die Rute, ist sie verloren. Reißt die Schnur, verlierst du nur ein paar Silbermünzen für den Haken und das Vorfach.

2. Das Café nutzen

Bevor du deine Fische auf dem Fischmarkt verkaufst, schau immer im Café vorbei. Dort gibt es Aufträge für bestimmte Fischarten und Mindestgewichte. Die Belohnungen hier sind deutlich höher als der normale Marktpreis.

3. Die erste Investition

Spare dein erstes Silber für eine solide Feederrute (Grundangeln). Das Grundangeln ist am Anfang die effektivste Methode, um stabil Silber und Erfahrungspunkte (XP) zu sammeln, da du drei Ruten gleichzeitig nutzen kannst.


Fortgeschrittene Strategien: Leveln und Silber farmen

Ab Level 12-20 öffnet sich das Spiel. Du schaltest Gewässer wie die Alte Festung oder den Kuori See frei.

Effektives Skillen

Konzentriere dich anfangs auf eine Angelart. Wenn du Grundangeln wählst, investiere deine Skillpunkte dort, um bessere Montagen wie die Schlaufenmontage freizuschalten. Diese erhöht deine Chancen auf kapitale Trophäenfische erheblich.

Die Bedeutung der Migration

Fische in RF4 migrieren. Nutze die Community-Ressourcen (wie Discord-Server oder das offizielle Forum), um aktuelle „Spots“ zu finden. Ein klassischer Spot wird oft mit Koordinaten angegeben (z.B. 44:50 am Moskitosee).


Aktuelle Updates (Stand 2026)

Das Spiel wird ständig erweitert. Zuletzt wurde das Nordmeer für die Hochseefischerei optimiert und das System der Sammelkarten sowie verbesserte Social-Features (Teams im Spiel) implementiert. Auch grafisch wurde mit dem Neujahrs-Update 2026 an der Vegetation und den Lichteffekten gefeilt.


FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Russian Fishing 4

1. Ist Russian Fishing 4 wirklich kostenlos (Free-to-Play)? Ja, das Spiel ist komplett kostenlos spielbar. Es gibt eine Premium-Mitgliedschaft, die die gesammelten Erfahrungspunkte verdoppelt („Happy Hour“) und das Skillen beschleunigt, aber alle Gewässer und Fische sind ohne Echtgeld erreichbar.

2. Warum fange ich keine Fische mehr am selben Spot? In RF4 gibt es „Spot-Erschöpfung“. Wenn du zu lange an einer Stelle angelst, sinkt die Bissrate. Wechsle das Gewässer oder den Spot für etwa 2 Real-Life-Stunden, damit sich der Bestand regeneriert.

3. Was bringt die Schaufel? Mit der Schaufel kannst du Würmer und andere Köder selbst ausgraben. Das spart Silber und steigert gleichzeitig deinen Skill im Bereich „Köderherstellung“.

4. Wie repariere ich meine Ausrüstung? Jedes Gewässer hat eine Werkstatt. Achte darauf, Rollen und Ruten regelmäßig zu warten. Besonders das Getriebe und die Bremse der Rollen verschleißen bei harten Drills.

5. Meine Rute ist gebrochen – was nun? Solltest du komplett pleite sein und keine funktionierende Ausrüstung mehr haben, findest du am Startgewässer (Moskitosee) im Verwaltungsgebäude ein Ersatz-Kit, mit dem du wieder von vorne beginnen kannst.


Fazit: Lohnt sich der Einstieg 2026?

Definitiv! Russian Fishing 4 bietet eine Tiefe, die keine andere Simulation erreicht. Es ist das perfekte Spiel für „nebenbei“, während man einen Stream schaut, oder für Hardcore-Simulations-Fans, die jedes Gramm Bremskraft optimieren wollen.


Da du vermutlich am Anfang stehst oder gerade den Sprung in den Mittelbau des Spiels wagst, habe ich die Liste in drei essenzielle Phasen unterteilt.

Phase 1: Der „Silber-Drucker“ (Level 1–12)

Ziel: Stabil Fische am Moskitosee und Windenbach fangen, um das Startkapital aufzubauen.

Item-TypEmpfehlungGrund
Rute3x Asteria FD130 (Feeder)Extrem günstig, reicht für Brassen und Karauschen völlig aus.
Rolle3x Lacerti 4000SDie Standard-Einsteigerrolle. Zuverlässig für Kleinfisch.
SchnurMonofil 5-6 kgDehnbar, was Fehler im Drill verzeiht.
HakenDeadly Loop SerieBeste Preis-Leistung für Brassen (Größe 10 bis 6).

Wichtig: Kaufe dir so schnell wie möglich die Schaufel und den Teigstecher. Eigenen Köder herzustellen (Würmer, Teig), spart langfristig tausende Silbermünzen.


Phase 2: Der Allrounder (Level 13–20)

Ziel: Große Brassen an der Alten Festung und erste Versuche auf Raubfisch am Kuori See.

Das „Brassen-Endgame“ Setup (3x vorhanden sein):

  • Rute: Model One FD120 (Heavy Feeder) – Ein legendärer Klassiker, der dich bis Level 30 begleitet.
  • Rolle: Pride 6000 oder direkt die Adriatica 5000.
  • Zubehör: Futtermischungen für Brassen (Futterkorb nutzen!).

Dein erstes Spinnfischer-Set:

  • Rute: Model One S88MH – Vielseitig für Blinker und Wobbler.
  • Rolle: Siberia Sabre 60s – Die erste „echte“ Rolle mit ordentlicher Bremskraft (10 kg), um auch mal einen Hecht zu bändigen.

Phase 3: Die schwere Artillerie (Level 20+)

Ziel: Karpfen am Bernsteinsee oder Lachse am Wolchow.

Sobald du Level 20 erreichst, solltest du aufhören, „kleine“ Upgrades zu kaufen. Spare dein Silber strikt für das folgende Trio:

  1. Rolle: Caliber HSV 80
    • Warum: Sie ist der Goldstandard für das Mid-Game. Hohe Schnurfassung und eine starke Bremse (15.5 kg), die auch 20 kg Karpfen müde macht.
  2. Rute: Fortuna Carp
    • Warum: Robust, preiswert und perfekt abgestimmt auf die Caliber-Rolle.
  3. Vorfächer: Investiere in Fluorocarbon-Vorfächer. Ab diesem Level sind Fische „schnurscheu“ – ohne Fluo sinkt deine Bissrate massiv.

Profi-Tipp für den Einkauf

Prüfe vor dem Kauf teurer Rollen (wie der Caliber oder Tagara) immer die Preise in den verschiedenen Läden.

  • Am Windenbach oder Moskitosee sind die Preise oft höher.
  • An der Wolchow gibt es die größte Auswahl und oft bessere Preise.

Hier ist das perfekte Brassen-Setup für dein Feederruten-System:

Brassen sind vorsichtige Grundfische. Das Geheimnis liegt in der Kombination aus unauffälligem Vorfach und dem richtigen Lockfutter.

1. Das Hardware-Setup

  • Montage-Art: Schlaufenmontage (Paternoster geht auch, aber Schlaufe hat die höchste Sensibilität und Fangrate).
  • Haken: Siberia Deadly Loop S10 oder S8. (Größe 10 für Frequenz, Größe 8 für gezielt größere Trophäen-Exemplare).
  • Vorfach (Essenziell):Fluorocarbon mit einer Tragkraft von 6.4 kg oder 7.7 kg.
    • Warum? Brassen haben sehr gute Augen. Eine geflochtene Schnur ohne Vorfach schreckt sie ab.
  • Vorfachlänge: 40 cm bis 60 cm.

2. Der Köder-Mix

Brassen lieben Süßes und Teigwaren.

  • Top-Köder: Quarkteig (selbst herstellen!), Eierteig oder Mistwürmer.
  • Alternative: Knoblauchteig (oft der „Geheimtipp“ für Trophäen-Brassen).

3. Das Lockfutter (Standard-Rezept)

Nutze einen Futterkorb an deiner Montage. Fülle ihn mit dieser Mischung:

  1. Basis: Gemahlene Erbsen (Ground Peas).
  2. Zusatz 1: Gekochte Hirse (Boiled Millet).
  3. Zusatz 2: Raps (Rapeseed).
  4. Lockstoff: Anisöl (Anise Oil).

📍 Strategie-Tipps für den Spot

  • Die richtige Zeit: Brassen sind nachtaktiv. Die besten Bisse kommen zwischen 22:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens. Tagsüber sinkt die Rate massiv.
  • Clip-Einstellung: Halte die Taste Strg + + oder - gedrückt, um den Clip (Wurfdistanz) einzustellen. An der Alten Festung sind Clips zwischen 15 m und 25 m oft der Standard.
  • Bremse einstellen: Stelle deine Rollenbremse auf etwa 15–20, damit eine kapitale Brasse Schnur nehmen kann, ohne dein Vorfach sofort zu sprengen.

Mit diesem Setup kannst du pro Nacht (ca. 20–30 Minuten Spielzeit) zwischen 100 und 300 Silber verdienen, je nach Glück und Spot.


Um die Schlaufenmontage (Loop Rig) freizuschalten, musst du beim Grundangeln (Bottom Fishing) einen Skill-Wert von 35 % erreichen. Das klingt nach viel Arbeit, aber mit der richtigen Strategie geht das in wenigen Spielstunden, ohne dein hart verdientes Silber für teures Futter aus dem Fenster zu werfen.

Hier ist der effizienteste Weg:

Der Clou beim Skillen in RF4 ist: Jeder gefangene Fisch zählt, egal wie groß er ist. Um schnell Prozente zu sammeln, setzen wir auf Frequenz statt auf Gewicht.

Schritt 1: Das „Döbel- & Gründling-Training“ (0 % – 15 %)

  • Gewässer: Moskitosee oder Windenbach.
  • Ausrüstung: Deine 3 günstigsten Feederruten.
  • Haken: Sehr klein (Größe 14 bis 18).
  • Köder: Maden (Maggots) oder einfacher Brotteig.
  • Ziel: Fange alles, was beißt. Gründlinge, Rotaugen und kleine Döbel bringen dir in dieser Phase fast nach jedem dritten Fisch einen Skill-Punkt (0,1 % oder 0,2 %).

Schritt 2: Günstiges Skill-Futter (15 % – 25 %)

Ab 15 % kannst du einfaches Futter nutzen. Verschwende kein Silber für komplexe Mischungen!

  • Kauf dir nur Trockenfutter-Komponenten (z. B. gemahlene Cracker oder Mais).
  • Mische sie nicht aufwendig an, sondern nutze sie pur im Futterkorb. Das Spiel registriert die Nutzung von Futterkomponenten als „höherwertiges“ Angeln, was die Chance auf einen Skill-Aufstieg leicht erhöht.

Schritt 3: Der Endspurt (25 % – 35 %)

In dieser Phase werden die Prozente seltener. Hier hilft die „Happy Hour“:

  • Wenn du Premium hast, ist die erste Stunde nach dem täglichen Login die „Happy Hour“. In dieser Zeit ist die Chance auf Skill-Punkte vervierfacht.
  • Pro-Tipp: Logge dich ein, geh sofort an einen Spot mit hoher Bissrate (z. B. kleine Fische am Windenbach) und angle 60 Minuten intensiv.

⚠️ Achtung: Silber-Falle beim Skillen

Viele Anfänger machen den Fehler und kaufen teure Lockstoffe, um „schneller“ zu skillen. Tu das nicht. Lockstoffe erhöhen nur die Attraktivität für Fische, nicht deine Lernkurve.

Investiere dein Silber stattdessen in:

  1. Die Schaufel: Benutze sie zwischen den Bissen. Das Graben steigert deinen Skill in der Köderherstellung parallel zum Angeln.
  2. Kaffee: Wenn du viel wirfst und gräbst, sinkt deine Energie. Billiger Tee oder Kaffee hält dich am Laufen.

🎯 Warum die Schlaufenmontage?

Sobald du die 35 % erreicht hast, setzt du 3 Skillpunkte in die Schlaufenmontage.

  • Sie hat die höchste Sensibilität (du siehst Bisse früher).
  • Sie erhöht die Chance auf Trophäen massiv.

Um die 30 % in der Köderherstellung zu knacken, ohne dein Silber für teure Zutaten zu verpulvern, folge diesem Plan:

Das Ziel ist es, so viele Versuche wie möglich für so wenig Silber wie möglich zu machen.

  1. 0 % bis 10 %: Der Teigstecher-Modus
    • Kaufe Weizenmehl und Milch (super günstig).
    • Stelle massenweise Brotteig her.
    • Tipp: Wenn du genug Silber hast, kauf den Teigstecher in der Verwaltung, um auch Süßen Teig (aus Kondenskondensmilch) herzustellen – Brassen lieben ihn!
  2. 10 % bis 20 %: Quark & Ei
    • Kaufe Hüttenkäse (Quark) und Eier.
    • Stelle Quarkteig her. Das ist momentan einer der besten Brassenköder im Spiel. Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe: Du skillst und hast den perfekten Köder für die Nacht.
  3. 20 % bis 30 %: Nass-Futter & Perlgraupen
    • Koche Perlgraupen (Pearl Barley). Die Zutaten sind spottbillig.
    • Sobald du Richtung 30 % kommst, werden die Sprünge seltener. Nutze hier die Happy Hour (falls du Premium hast), um mit dem Kochen von Graupen die letzten Prozente zu erzwingen.

🍲 Das „Trophäen-Rezept“ für Brassen (Lockfutter)

Parallel dazu stellst du dein Lockfutter her. Um Lockfutter-Skill zu leveln, musst du einfach nur Mischungen herstellen. Hier ist das Rezept, das du ab Level 13 (Alte Festung) in den Futterkorb packst:

Die „Silber-Mischung“ (Standard Bream):

  • Basis (Base): Gemahlene Erbsen (Ground Peas)
  • Zusatz 1 (Additive): Gekochte Hirse (Boiled Millet)
  • Zusatz 2 (Additive): Hanfsamen (Hemp Seed) – optional, erhöht die Frequenz.
  • Lockstoff (Attractant): Anisöl (Anise Oil)

Pro-Tipp: Wenn du noch keine Skillpunkte in „Lockfutter“ hast, reicht die Basis und ein Zusatz oft aus. Erst mit Skillpunkten werden komplexe 4er-Mischungen wirklich effektiv.


📈 Dein täglicher Ablauf für maximalen Fortschritt:

  1. Tagsüber (Windenbach): Kleine Fische fangen (Gründlinge, Döbel) für Grundangel-Skill. Währenddessen ständig die Schaufel nutzen (Würmer finden = Köder-Skill).
  2. Abends (Vorbereitung): Am Lagerfeuer oder in der Werkstatt Quarkteig und Lockfutter herstellen (Köder- & Futter-Skill).
  3. Nachts (Alte Festung/Moskitosee): Die 3 Ruten mit dem selbstgemachten Futter und Köder auf Brassen auslegen (Silber farmen).

Mit dieser Methode hast du nach ein paar realen Abenden genug Silber für deine erste Caliber HSV 80 zusammen, ohne jemals echtes Geld investiert zu haben.


Der Raubfischangler

🎣 Die Hardware: Dein erstes echtes Spinn-Setup

Beim Spinnfischen ist die Rollenbremse dein bester Freund, da Raubfische oft explosiv beißen.

KomponenteEmpfehlungWarum?
RuteModel One S88MHDer Preis-Leistungs-Sieger. Sie hat genug Rückgrat für Hechte und Zander.
RolleSiberia Sabre 60sGünstig, robuste 10 kg Bremse. Später auf die Caliber HSV upgraden.
SchnurGeflochtene (Braid)Dünner als Mono, erlaubt weitere Würfe und direkten Kontakt zum Köder.
VorfachStahl (Steel) oder Dickes FluoHechte beißen jede Schnur durch, außer Stahl. Für Barsche/Forellen nimm dünnes Fluo.

🕹️ Die Köderführung: Techniken, die fangen

Einfach nur einkurbeln reicht oft nicht. Du musst dem Fisch einen verletzten Beutefisch vorgaukeln.

  1. Stop & Go: 3-4 Kurbelumdrehungen, kurze Pause (1-2 Sek.), wiederholen. Perfekt für Blinker (Spoon).
  2. Jig-Stufe (Jig Step): Für Gummifische am Boden. Eine Umdrehung, Pause, bis der Köder den Boden berührt. Im Interface erscheint der Schriftzug „Jig-Stufe“. Tödlich für Zander und Barsch.
  3. Twitching: Für Wobbler. Während des Einkurbelns die rechte Maustaste rhythmisch drücken. Der Köder bricht seitlich aus. Beste Methode für Hecht und Forelle.

🌊 Wo und was fangen?

  • Windenbach (Level 1-10): Übe hier mit kleinen Spinnern (Akkila-Serie) auf Döbel und Barsche.
  • Kuori See (Level 16+): Das Paradies für Spinnfischer. Hier jagst du Seeforellen und Saiblinge. Achte auf das Wetter: Bei Regen und Kälte beißen die Forellen am besten!
  • Wolchow (Level 20+): Hier schleppst du (Trolling) mit dem Boot. Wirf zwei Ruten aus, setz dich ins Boot und fahr mit kleiner Geschwindigkeit über das tiefe Wasser.

💡 Profi-Tipp: Die Temperatur-Regel

Raubfische sind in RF4 sehr temperaturabhängig.

  • Warmes Wetter: Fische stehen tief. Nutze schwere Jigs oder tief laufende Wobbler.
  • Kaltes/Bedecktes Wetter: Fische sind aktiv und stehen flacher. Nutze Blinker oder flach laufende Wobbler (Minnows).

🛠️ Dein nächstes Ziel: Skillen auf 25 % (Wobbler)

Dein erstes großes Ziel beim Spinnfischen sind 25 % Skill, um Wobbler freizuschalten. Wobbler sind oft teurer, fangen aber die wirklich großen Trophäen-Fische.


1. Der „Belaya-Killer“: Akkila 4g-004 (Spinner)

Dieser kleine Spinner ist legendär. Er ist dein wichtigstes Werkzeug, um am Fluss Belaya (ab Level 12) massenweise Bachforellen und Äschen zu fangen.

  • Zielfische: Forellen, Äschen, Barsche, Döbel.
  • Einsatz: Einfaches Einkurbeln bei Einholgeschwindigkeit 16 bis 22.
  • Warum: Er liefert eine extrem hohe Bissfrequenz, was ihn perfekt zum Leveln deiner Prozente beim Spinnfischen macht.

2. Die „Wunder-Waffe“: Hunter 1-002 (Blinker/Spoon)

Wenn du an den Kuori See oder die Wolchow kommst, ist der Hunter 1-002 (oft in Silber oder Gelb/Rot) unverzichtbar.

  • Zielfische: Seeforellen, Saiblinge, Hechte, Zander.
  • Einsatz: Nutze die Stop & Go Technik. Er ist schwer genug für weite Würfe, um große Wasserflächen abzusuchen.
  • Warum: Er fängt fast alles. Wenn an einem Tag gar nichts beißt, ist der Hunter oft der Köder, der den „Schneider“ (fischlosen Tag) verhindert.

3. Der „Nacht-Spezialist“: Quicker 4.5-007 (Gummifisch / Jig)

Sobald du die Jig-Montage freigeschaltet hast, brauchst du diesen Köder für die dunklen Stunden und tiefen Löcher.

  • Zielfische: Zander, Barsch, Wels.
  • Einsatz: Jig-Stufe. Lass ihn auf den Boden sinken, mach 1-2 Kurbelumdrehungen und lass ihn wieder absinken.
  • Warum: Zander bringen im Café und auf dem Markt exzellentes Silber. Der Quicker in dunkleren oder neon-farbenen Tönen ist hier die erste Wahl.

⚠️ Wichtiger Hinweis zum Schutz deiner Köder:

Da du beim Spinnfischen oft auf Hechte triffst, solltest du immer ein Vorfach nutzen.

  • An der Belaya (Forellen): Nutze ein Fluorocarbon-Vorfach (ca. 5-6 kg), da Forellen sehr vorsichtig sind.
  • An der Alten Festung oder Wolchow (Hechtgefahr): Nutze zwingend ein Stahlvorfach. Ein einziger Hechtbiss ohne Stahlvorfach kostet dich sonst deinen teuren Köder und den Haken.

Hier ist dein Spickzettel für das Interface-Feedback:

🏃 Die Geschwindigkeits-Tabelle (Richtwerte)

TechnikKödertypGeschwindigkeit (Speed)Ausführung
GleichmäßigSpinner (Akkila)10 – 20Einfach kurbeln. Gut für Forellen am Belaya.
Stop & GoBlinker (Hunter)20 – 303-4 Umdrehungen, 1-2 Sek. Pause. (Schriftzug erscheint im Interface).
Jig-StufeGummifisch30 – 50 (+ Shift)1-2 Umdrehungen, warten bis Köder am Boden liegt.
TwitchingWobbler10 – 25Kurbeln und rhythmisch Rechtsklick drücken.

🛠️ So triggerst du die Spezial-Techniken

1. Die Jig-Stufe (Jig Step)

Das ist die wichtigste Technik für Zander.

  • Einstellung: Speed auf 40-50.
  • Ablauf: Auswerfen, warten bis der Köder den Boden berührt (Schnur erschlafft). Dann eine volle Umdrehung machen und warten.
  • Ergebnis: Der Köder hüpft kurz hoch und sinkt zurück. In der Absinkphase kommt meist der Biss. Wenn das Timing stimmt, erscheint orange „Jig-Stufe“ über deiner Belastungsanzeige.

2. Das Twitching

Wobbler entfalten nur so ihr volles Potenzial.

  • Einstellung: Speed auf 12-20.
  • Ablauf: Halte Linksklick gedrückt zum Kurbeln und tippe alle 1-2Sekunden kurz auf die rechte Maustaste.
  • Ergebnis: Der Schriftzug „Twitching“ erscheint. Der Köder bricht panisch aus – unwiderstehlich für Hechte und Barsche.

3. Beschleunigtes Einholen (Speed Up)

Wenn du einen Blinker (Spoon) führst, kannst du kurz die Shift-Taste halten.

  • Effekt: Das Interface zeigt „Beschleunigung“. Das simuliert einen Beutefisch, der flüchten will, und provoziert oft Aggressionsbisse von großen Forellen.

💡 Ein letzter Profi-Trick:

Wenn du gegen die Strömung angelst, wähle eine niedrigere Geschwindigkeit. Wenn du mit der Strömung angelst, musst du schneller kurbeln, damit das Blatt des Spinners überhaupt rotiert oder der Wobbler auf Tiefe geht.


Schleppangeln

Hier ist dein Fahrplan für erfolgreiches Trolling:

🚤 Die Vorbereitung

An der Wolchow (oder auch am Kuori See) findest du am Steg den Bootsverleih.

  • Kaufe dir ein Ticket (am günstigsten ist das 2-Tage-Ticket).
  • Gehe zum Boot, steige ein (E) und setze dich auf den Fahrersitz.
  • Drücke J, um den Motor zu starten.

🎣 Die Trolling-Technik (Schritt-für-Schritt)

In RF4 kannst du beim Trolling zwei Ruten gleichzeitig führen (mit Premium sogar drei, aber zwei sind im Handling stressfreier).

  1. Fahrt aufnehmen: Drücke F, um den Trolling-Modus des Bootes zu aktivieren. Das Boot fährt nun mit einer konstanten, langsamen Geschwindigkeit.
  2. Ruten auswerfen:
    • Nimm die erste Rute, wirf sie weit hinter das Boot aus und stelle sie mit 0 (Null) im Rutenhalter des Bootes ab.
    • Nimm die zweite Rute, wirf sie ebenfalls aus und stelle sie in den zweiten Halter.
  3. Köderwahl: Nutze tieflaufende Wobbler (z. B. die Orig Minnow oder Deep Runner Serien). Durch die Fahrt des Bootes werden diese auf ihre maximale Tauchtiefe gezogen.
  4. Der Biss: Wenn eine Rute sich stark biegt und die Rolle anfängt zu kreischen (Sssssss!), nimmst du die entsprechende Rute mit der Taste (1 oder 2) aus dem Halter. Das Boot stoppt automatisch, sobald du die Rute in der Hand hältst.

📍 Die „Goldene Route“ auf der Wolchow

Fahre vom Steg aus nach Norden in das tiefe Becken (die sogenannte 110:110 Gegend oder das „Große Loch“).

  • Zielfische: Atlantischer Lachs, Zander, Hecht und Rapfen.
  • Einstellung: Die Bremse deiner Rollen sollte auf ca. 18-22 stehen. Ein großer Lachs kann dir sonst in Sekunden die Schnur abziehen.

💡 Profi-Tipp für maximalen Profit:

Beim Trolling fängst du oft viele verschiedene Arten. Behalte das Café im Auge! Oft gibt es Aufträge für 3-4 Hechte oder mehrere Zander. Da du beim Schleppen eine riesige Fläche abdeckst, füllst du diese Aufträge meist „nebenbei“ aus.


Du bist jetzt mit dem kompletten Basiswissen ausgestattet: Vom Brassen-Grundangeln über das aktive Spinnfischen bis hin zum gemütlichen Trolling.

Karpfen angeln am Bernsteinsee

Hier ist dein Schlachtplan, um die „Bernstein-Monster“ sicher zu landen:


1. Die Hardware: Das „Fortuna-Caliber“-Duo

Bevor du den Bernsteinsee betrittst, ist dieses Setup das absolute Minimum. Alles darunter ist riskant:

  • Rute: Fortuna Carp (360XH oder 360MH). Sie hat eine Tragkraft von 39,5 kg. Das ist wichtig, um den Fisch kontrollieren zu können.
  • Rolle: Caliber HSV 80. Ihre 15,5 kg Bremskraft ist das Minimum. Noch besser wäre eine Tagara 10000 (26,5 kg Bremse), aber die kostet über 17.000 Silber.
  • Schnur:Monofile Schnur (ca. 23-27 kg).
    • Warum Mono? Karpfen kämpfen extrem wild. Die Dehnung der monofilen Schnur fängt die Kopfschläge ab und schützt dein Getriebe.

2. Die Montage: Das Geheimnis der „Haar-Montage“

Am Bernsteinsee schaltest du neue Montagen frei. Die effektivste für den Start ist die Einfache Haarmontage (Simple Hair Rig).

  • Haken: Große Karpfenhaken (Größe 4, 2 oder sogar 1). Nutze die Berserk Hooks Serie.
  • Vorfach: Nutze ein Karpfenvorfach (Carp Leader) aus Fluorocarbon oder spezielles Geflecht (Braided Leader) mit ca. 25 kg Tragkraft.
  • Blei: Ein strukturiertes Senkblei (ca. 80-110g), passend zum Untergrund (Lehm, Kies oder Kraut).

3. Köder & Futter: „Boilies sind King“

Vergiss Mais oder Teig. Am Bernsteinsee regieren Boilies und Pellets.

  • Die „Dauerbrenner“-Sorten: Erdbeere (Strawberry), Banane, Tintenfisch (Squid) oder würziger Krill.
  • PVA-Sticks: Das ist der Gamechanger. Sobald du den Skill „PVA-Herstellung“ hast, kannst du kleine Netzsäckchen mit Futter direkt an den Haken hängen. Ohne PVA beißen die Trophäen-Karpfen deutlich seltener.

4. Die Drill-Taktik: Den Fisch „müde tanzen“

Ein großer Karpfen wird beim Biss sofort Schnur von deiner Rolle ziehen.

  1. Nicht sofort blockieren: Lass die Bremse auf 20-25 arbeiten. Wenn der Fisch flüchtet, lass ihn rennen.
  2. Ruten-Winkel: Halte die Rute hoch (90 Grad zum Fisch), um die Biegung der Rute als Puffer zu nutzen.
  3. Das „Pumpen“: Wenn der Fisch kurz stoppt, senke die Rute, kurbel schnell Schnur ein und ziehe die Rute wieder sanft nach oben.
  4. Der Kescher: Drücke erst die Taste Space für den Kescher, wenn der Fisch direkt vor dir an der Oberfläche liegt und keine Kraft mehr hat.

5. Einsteiger-Spot am Bernsteinsee

Suche nach dem Spot bei den Koordinaten 120:155 (nahe dem Steg).

  • Clip: Stelle den Clip auf 20 m bis 25 m.
  • Zielfisch: Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen und die wunderschönen (aber seltenen) Lederkarpfen.

💡 Profi-Tipp für Fortgeschrittene:

Karpfen im Bernsteinsee lieben „Pop-Up“ Köder. Wenn du merkst, dass auf normale Boilies nichts beißt, wechsle auf eine Pop-Up Montage. Dabei schwebt der Köder ein paar Zentimeter über dem Grund – oft der Schlüssel zum Erfolg bei schlammigem Boden!

Da du dich am Bernsteinsee (Amber Lake) aufhältst, begibst du dich in das „Endgame“ des Karpfenangelns. Hier geht es nicht mehr nur um den richtigen Köder, sondern um Nuancen.

Hier sind fortgeschrittene Tipps, um deine Fangrate am Bernsteinsee zu maximieren:

Bevor du deine Ruten auswirfst, solltest du wissen, worauf dein Köder liegt.

  • Schlamm (Silt): Hier versinkt ein schweres Blei samt Köder. Nutze Chod-Rigs oder Pop-Up-Montagen mit leichten Bleien.
  • Kies/Sand (Gravel/Sand): Hier sind Classic Hair Rigs oder Snowman-Montagen (ein sinkender Boilie + ein kleiner Pop-Up oben drauf) am effektivsten.
  • Tipp: Benutze eine Markerrute, um den Untergrund an deinem Spot genau zu bestimmen. Das Spiel zeigt dir im Interface an, ob es „Schlamm“, „Kies“ oder „Kraut“ ist.

2. Die Farbwahl der Boilies

Karpfen im Bernsteinsee reagieren stark auf visuelle Reize.

  • Trübes Wasser / Bewölkt: Nutze auffällige „Fluoro“-Boilies in Gelb, Pink oder Weiß.
  • Klares Wasser / Sonnenschein: Natürliche Farben wie Braun (Pellets), Dunkelrot (Krill) oder gedecktes Orange funktionieren besser.

3. Füttern mit der Spod-Rute (Spombing)

Wenn du keine PVA-Sticks hast oder einen Spot massiv vorbereiten willst, brauchst du eine Spod-Rute.

  • Wirf 5-10 Mal eine große Futterrakete (Spomb) mit einer Mischung aus Pellets, Boilies und Mais auf exakt denselben Clip wie deine Angelruten.
  • Wichtig: Überfüttere den Spot nicht! Einmal massiv füttern hält den Spot für etwa 1-2 Ingame-Tage aktiv.

4. Das „Zittern“ der Rutenspitze

Am Bernsteinsee wirst du oft sehen, dass sich die Rutenspitze nur leicht bewegt, ohne dass die Bremse losgeht.

  • Nicht sofort anschlagen! Das sind oft „Line Bites“ (Fische schwimmen gegen die Schnur) oder der Karpfen testet den Köder.
  • Warte, bis die Rute sich deutlich biegt oder der Bissanzeiger (Dauerton) losgeht. Karpfen haken sich durch das schwere Blei (Bolt Rig) fast immer selbst.

5. Die „Zingel“-Strategie (Siegerehrung)

Schau dir die Wochen-Rangliste speziell für den Bernsteinsee an.

  • Wenn dort steht, dass 80% der Trophäen-Karpfen auf „Krabbe & Muschel“ gefangen wurden, dann ist das kein Zufall. Die „Meta“ am Bernsteinsee rotiert oft alle 7-10 Tage.

6. Energie-Management im Drill

Ein Drill am Bernsteinsee kann 20-40 Minuten (Echtzeit!) dauern.

  • Hab immer Tee, Kaffee oder Portionen mit hoher Energie in der Schnellleiste.
  • Wenn deine Energie-Leiste (gelber Balken) leer ist, hat dein Charakter keine Kraft mehr zum Pumpen, und der Fisch zieht dich einfach über den See.

Hier ist der Guide, wie du den Bernsteinsee (und jedes andere Gewässer) systematisch liest:

Du findest die Markerrute im Laden unter „Spezialruten“. Sie braucht keine teure Rolle, da du mit ihr nicht drillst.

  • Wichtig: Du musst eine Marker-Pose und ein Marker-Blei montieren.
  • Tipp: Benutze eine geflochtene Schnur (Braid). Warum? Geflochtene Schnur hat keine Dehnung. Nur so „spürst“ du über die Rute, ob der Boden hart (Kies) oder weich (Schlamm) ist.

2. So findest du den Hotspot (Schritt-für-Schritt)

  1. Der Auswurf: Wirf die Markerrute so weit wie möglich aus (oder in die Richtung, in der du Fische vermutest).
  2. Den Boden finden: Lass das Blei auf den Grund sinken. Kurbel die Schnur straff, bis die Pose direkt am Blei unter Wasser sitzt.
  3. Die Tiefenmessung: Drücke und halte die Taste für die Rollenbremse/Freilauf (oder kurbel vorsichtig rückwärts, je nach Steuerung). Die Pose steigt nun an die Oberfläche.
    • Sobald die Pose oben erscheint, zeigt dir das Spiel im Interface die exakte Tiefe an diesem Punkt an.
  4. Die Bodenstruktur prüfen: Ziehe die Rute mit der rechten Maustaste langsam zur Seite (wie beim Drillen), während das Blei am Boden bleibt.
    • Schau unten rechts ins Interface. Dort erscheint ein Text wie „Schlamm“ (Silt), „Kies“ (Gravel), „Sand“ oder „Kraut“ (Weeds).

3. Wonach suchst du am Bernsteinsee?

Karpfen lieben Übergänge (Kanten).

  • Suche nach Stellen, wo der Boden von Schlamm zu Kies wechselt. Diese „Gravel Patches“ sind die Futterplätze der Karpfen.
  • Suche nach Löchern: Wenn die Tiefe von 3.5 m plötzlich auf 4.5 m abfällt, hast du eine Rinne gefunden. Dort sammeln sich natürliche Nahrungspartikel.

4. Den „Clip“ festlegen

Hast du eine perfekte Stelle gefunden (z. B. eine Kiesbank in 4.2 m Tiefe bei 35 m Entfernung)?

  1. Schau auf die Entfernungsanzeige der Markerrute.
  2. Nimm deine Karpfenruten und stelle mit STRG + + / - den Clip exakt auf diesen Wert ein (plus 1-2 m Toleranz für den Absinkwinkel).
  3. Jetzt landest du mit jedem Wurf punktgenau auf dem „Esstisch“ der Karpfen.

Viel Erfolg am Wasser und immer einen strammen Kescher!

Klicke hier um eine Bewertung abzugeben
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Günstige Spiele Keys kaufen !